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Wolframschwerlegierung vs. Stahl: Dichte und Anwendung

Wolframschwerlegierungen existieren aus einem dominanten Grund: Dichte. Bei etwa doppelter Dichte von Stahl packen sie Masse in einen kleinen Bauraum, in dem Stahl schlicht nicht mithalten kann.

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Vergleich

PropertyTungsten heavy alloySteel (1018)
Density~17–18.5 g/cm³~7.85 g/cm³
Mass per volume~2.2× steelbaseline
Hardness / wearHighModerate
MachinabilityDifficult (abrasive, tough)Easy
Typical useCounterweights, radiation shielding, ballast, vibration dampingGeneral structural parts
Entscheidungshilfe

So entscheiden Sie

  • Wählen Sie Wolframschwerlegierung, wenn Masse, Strahlungsabschirmung oder Schwingungsdämpfung pro Volumeneinheit die Anforderung ist.
  • Wählen Sie Stahl, wenn normale Strukturfestigkeit und einfache Zerspanbarkeit genügen und Gewicht nicht der Punkt ist.
  • Wo ein Stahlteil zu leicht ist, der Bauraum aber festliegt, ist Wolframlegierung meist die direkte Antwort.
FAQ

Häufig gestellte Fragen

Nein. Es ist ein wolframbasierter Verbundwerkstoff mit Nickel-Eisen- oder Nickel-Kupfer-Bindern, was ihn überhaupt zerspanbar macht – reines Wolfram ist extrem spröde.
Sie ist zugleich abrasiv und zäh, daher verschleißen Werkzeuge schnell. Dedizierte Werkzeuge und kontrollierte Parameter sind unerlässlich.
Gegengewichte, Strahlenschutz, Ballast und schwingungsdämpfende Massen – überall dort, wo Dichte das Problem löst.
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