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Fallstudie

Dünnwandiges PEEK-CF30-Gehäuse für einen Medizintechnik-OEM

Dünnwandiges Instrumentengehäuse mit Präzisionsbohrungen

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Überblick
BrancheMedizintechnik-OEM (Tier 2)
BauteilDünnwandiges Instrumentengehäuse mit Präzisionsbohrungen
MaterialPEEK CF30 (ISO-10993-Qualität)
StückzahlKleinserie

Herausforderung

Dünne Wände verformten sich unter Spannung und drifteten nach der Bearbeitung. Flüssiges Kühlmittel war wegen biologischer Kontaminationsgefahr ausgeschlossen, und Mikrograt in den Bohrungen musste entfernt werden, ohne die Wände zu verbiegen.

Unser Vorgehen

Vorgeglühte Rohteile und Schruppbearbeitung, danach ein zweites Spannungsarmglühen vor dem Schlichten. Trockenbearbeitung mit Druckluftkühlung und PCD-Werkzeugen. Kantenkontrolle im Prozess plus Kryo-Entgraten statt abrasiver Verfahren.

Ergebnis

Maße stabil nach 72 Stunden Spannungsrelaxation. Gratfreie Innenmerkmale. Die Teile bestanden die Biokompatibilitäts-Reinigungsvalidierung des Kunden.

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